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Vancouver zum zweiten

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Unser zweiter Aufenthalt in Vancouver währte vom 16. bis 18. September 2013 und war zunächst einmal wieder von praktischen Notwendigkeiten geprägt, insbesondere von der, dass wir die vielen Mitbringsel, die wir auf Vancouver Island erstanden hatten, vor der nächsten Flugreise wieder loswerden wollten. Also verbrachten wir einen halben Tag damit, Pakete zu packen und nach Deutschland zu expedieren. Eigentlich hatten wir vor, danach Fahrräder auszuleihen und mit diesen eine Fahrradtour in den Stanley Park zu unternehmen. Da das Wetter aber etwas unbeständig war und außerdem die Öffnungszeiten der beiden in Frage kommenden Fahrradverleiher uns zeitlich zu sehr eingeschränkt hätten, verzichteten wir auf die Fahrradtour und fuhren statt dessen mit dem Mietwagen in den Stanley Park hinein.

Der Stanley Park liegt auf einer Halbinsel unweit des Zentrums. Er ist so gross, dass man schon fast einen ganzen Tag braucht, um ihn zu Fuss zu erkunden. Hier gibt es einige weithin bekannte Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Es beginnt mit einer grossen und sehr eindrucksvollen Sammlung von Totem-Pfählen, die von den Traditionen der indianischen Urbevölkerung Zeugnis ablegen.

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Weiter ging es mit der Statue einer Meerjungfrau, die ähnlich berühmt ist wie die in Kopenhagen. Allerdings, anders als die „echte“ Meerjungfrau aus Kopenhagen hat die hiesige keinen Fischschwanz, sondern ganz normale menschliche Beine; sie heißt: „Girl in a Swimsuit“.

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Ihr gegenüber am Ufer gibt es eine Bugfigur in Drachenform zu bestaunen, die von einem Handelsschiff stammt, das früher auf der Strecke Vancouver – Ostasien verkehrte und den Namen „Empress of Japan“ trug.

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Wir fuhren weiter mit dem Auto, entlang der Rundstrasse, die den Park erschliesst, und gelangten zu einem weiteren berühmten Fotomotiv: Dem „Hollow Tree“.Dieser in der Tat hohle Baum hat einen so immensen Durchmesser, dass in den mächtigen Hohlraum schon ganze Autos hineinfahren konnten.

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Wir liessen zwar unser Auto am Parkplatz, liessen es uns aber nicht nehmen, uns gegenseitig vor dieser Kulisse abzulichten:

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Auch einen Spaziergang in den Wald hinein konnten wir noch machen, wenn auch nicht sehr ausgedehnt. Der größte Teil des Stanley Park ist waldbestanden. Zwar wirkt der Regenwald hier naturgemäß nicht ganz so urtümlich wie auf Vancouver Island, aber es war doch eine ganz besondere Stimmung, die uns hier umgab:

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Vor dem MacMillan Space Centre und dem damit verbundenen Planetarium gibt es eine riesige Krabben-Skulptur aus Metall zu bestaunen.

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Gestresste Großstädter müssen vieles gleichzeitig tun …

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Es begann schon zu dämmern, als wir den Park verliessen. Bei dieser Gelegenheit kamen wir an einer weiteren bekannten Sehenswürdigkeit vorbei, nämlich an der Skulptur der „lachenden Chinesen“. Wir mussten um einige Häuserblocks kurven, bevor wir einen freien Parkplatz fanden, aber auch kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren die „lachenden Chinesen“ noch ein lohnendes Fotomotiv für Christa.

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Der Tag klang aus mit einem Abendessen in einem China-Restaurant. Davon gibt es in Vancouver etliche, und mit der Qualität der Gerichte waren wir auch durchaus zufrieden. Ungewohnt allerdings war die Atmosphäre, denn das Restaurant hat etwa die Grösse eines Kinosaals, es war aber nur spärlich besucht, und auch die fernöstlichen Requisiten, die ja in europäischen China-Restaurants meist sehr üppig vorhanden sind, waren hier nur sehr spärlich vertreten.

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